SUPERSTARDOM
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Superstardom vom 26.11.2004
Herzlich willkommen zum 1. Teil meiner 2. “Superstardom”
Kolumne.
Diesmal geht es um eines meiner Erfolgreichsten, schlimmsten und schönsten
Wochen-
enden meines Lebens!
Alles begann am Freitag dem 19.11.04, ich bin extra 7:30 von Zuhause los gefahren,
um
gegen Mittag in Essen zu sein. Als ich kurz nach 13 Uhr die MuPa erreichte
schien auch
noch alles OK zu sein. Leider Stand der Ring noch nicht Komplett und so beschoss
ich
etwas mit zu helfen damit er schnell steht. Und genau das war der Fehler,
in einem
unachtsamen Moment glitt mir eine der schweren Holzplatten aus der Hand und
Knallte
mir auf den Fuß, um genau zu sein auf den Großen Zeh!
Und mein erster Gedanke war, “NEIN, nicht dieses Wochenende!”
Nachdem ich mir
das Überbleibsel des Zehs angesehen habe waren wir auch schon, mit Anna
& Manu auf
dem Weg ins Marien Krankenhaus in Essen. Nachdem ich den Fußboden der
Annahme
mit roten Mustern verziert hatte, brachte man mich zum Notarzt. Der, in Deutschland
ist
ja alles Möglich, nicht mal 2 Worte Deutsch sprechen konnte! Von diesem
netten
Ausländer wurde ich weiter in die Chirurgie geleitet. Da wurde der Zeh
geröntgt und ich
bekam die 1. Frohe Botschaft “Der Knochen ist gesplittert!” Für
alle die es nicht wissen,
das ist ein Stück schlimmer als gebrochen, da sich “Knochensplitter”
im Gewebe
festsetzen können, die dann operativ entfernt werden müssen.
So wieder vom Röntgen gekommen, wollten die Engel in Weiß wissen
wie ich eigentlich
wieder nach Hause komme? Da ich mit dem Fuß nicht Autofahren könne.
Das war die 2.
Frohe Botschaft. Sie betäubten mir dann den Großen Zeh, Achtung
jetzt wird’s eklig!
Und schoben den Zehnagel der aus dem Nagelbett gesprungen war wieder zurück
in
dieses, da der Neue Nagel dann besser nachwachsen wird. Sie machten dann eine
Büronadel heiß und durchstachen den Zehnagel 4 mal damit das Blut
abfließen konnte,
denn unter dem Nagel hatte sich eine riesige Schwarze Blutblase Gebildet!
Nachdem das Überstanden war, sollten wir unbedingt in ein anderes Krankenhaus
in
Essen Fahren damit die entscheiden was mit dem Bruch passiert. Wir fuhren
also in das
andere Krankenhaus, der nette Arzt, der eine Fresse wie 5 Tage Regenwetter
zog, hatte
anscheinend keine Lust mehr zu arbeiten! Ich gab ihm die Röntgenaufnahmen,
er schaute
sie nicht mal an! Dafür wechselte er den Verband, er wechselte den Verband!
Und meinte
“jetzt wird’s lächerlich, wir müssen zurück ins
Marien Krankenhaus, da er keine Rezepte
ausstellen kann! Auf der Fahrt ließ dann die Betäubung nach und
der schmerz kam wieder.
An der Stelle überlegte ich wirklich nicht anzutreten! Wieder in der
MuPa angekommen,
entschloss ich mich mit 2 Verschiedenen Schuhen und TJ an meiner Seite doch
in den Ring
zu steigen! Unterm Match gingen die Schmerzen, bis auf die 3mal wo mir Eddy
auf den Fuß
getreten ist! Allerdings waren die Schmerzen nach dem Kampf ein ganze Stück
größer!
Naja aber meine beiden Krankenschwestern haben mir da gut drüber hinweg
geholfen! ;o)
Morgen gibt es den 2. Teil zu diesem wunderbar schmerzhaften Wochenende!
By euer Stevie
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